Donnerstag, 13.06.2024

Warum ist die EZB der Fed bei der Zinswende voraus?

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Alfred Gagler
Alfred Gagler
Alfred Gagler ist ein Journalist mit einer Vorliebe für investigative Recherchen, der gerne den Finger in die Wunde legt und Missstände aufdeckt.

In der Eurozone deutet sich eine Zinswende an, während in den USA Zinssenkungen erst später erwartet werden. Diese unterschiedlichen Entwicklungen sind auf die divergierenden Inflationsraten und wirtschaftlichen Situationen der beiden Regionen zurückzuführen.

Die Inflationsrate liegt in den USA bei 3,5 Prozent, während sie in Europa bei 2,4 Prozent liegt. Darüber hinaus beträgt die Arbeitslosenquote in den USA weniger als 4 Prozent, während sie in der Eurozone bei 6,5 Prozent liegt. Die wirtschaftliche Lage in den USA boomt, während Europa mit rückläufigem Konsum und niedrigeren Löhnen zu kämpfen hat.

Als Folge dieser Unterschiede wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) voraussichtlich schneller Zinssenkungen vornehmen wird als die Federal Reserve (Fed) in den USA.

Experten sind der Meinung, dass die wirtschaftliche Lage und die Inflationsrate in Europa im Vergleich zu den USA maßgeblich für die schnellere Zinswende der EZB verantwortlich sind. Allerdings besteht auch die Sorge, dass eine Eskalation des Nahost-Konflikts die Pläne der EZB beeinträchtigen könnte, insbesondere im Hinblick auf die Inflation und den Ölpreis.

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