Donnerstag, 13.06.2024

Freilegung der Alten Synagoge in Fulda geplant

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Paul Hornung
Paul Hornung
Paul Hornung ist ein engagierter Lokaljournalist, der mit seinem unermüdlichen Einsatz für die Belange der Bürgerinnen und Bürger die Stimme der Gemeinschaft ist.

In Fulda sollen archäologische Ausgrabungen die Überreste einer zerstörten Synagoge freilegen, um die jüdische Geschichte und Tradition in der Stadt zu erforschen und zugänglich zu machen. Die Synagoge, die 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde, war ein bedeutender Teil des jüdischen Lebens in Fulda. Die geplanten Ausgrabungen markieren einen bedeutenden Schritt, um das Erbe des jüdischen Lebens in der Stadt zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Synagoge, erbaut zwischen 1857 und 1859 und später erweitert, stand in einer Stadt, die vor der Machtergreifung der Nazis eine bedeutende Rolle im jüdischen Leben spielte. Mit etwa 1200 jüdischen Einwohnern war Fulda ein Zentrum des Judentums, dessen jüdische Gemeinde mindestens bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht.

Die Freilegung der Synagoge wird dazu beitragen, das Bewusstsein für die jüdische Geschichte in der Stadt zu stärken und Erinnerungen wachzuhalten. Durch die archäologischen Untersuchungen werden wichtige Details und Fakten über die Geschichte und Bedeutung dieser Stätte ans Licht gebracht, was ein wichtiges Zeugnis des jüdischen Lebens in Fulda darstellt.

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