Zum Valentinstag meldet das Statistische Bundesamt deutliche Verteuerungen bei klassischen Geschenken. Nach Angaben von Destatis vom 14. Februar 2026 stiegen die Preise für Pralinen im Jahr 2025 gegenüber 2024 um 17,8 Prozent. Schnittblumen wurden 5,3 Prozent teurer, und die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés und Bars legten um 3,6 Prozent zu. Zum Vergleich: Das Verbraucherpreisniveau insgesamt stieg im selben Zeitraum um 2,2 Prozent.
Kurzfristige Entwicklungen
Die stärkste kurzfristige Veränderung betrifft demnach Pralinen. Eine ungewöhnlich hohe Teuerung erklärt das Statistische Bundesamt nicht im Detail, verweist aber auf die zugrunde liegenden Preisindizes. Die Zunahme bei Schnittblumen und bei Gastronomiepreisen liegt oberhalb der allgemeinen Inflationsrate, bleibt aber deutlich hinter der Entwicklung bei Pralinen zurück. Verbraucherinnen und Verbraucher mussten 2025 für einen Restaurantbesuch demnach mehr zahlen als im Vorjahr, allerdings fiel der Anstieg moderater aus als bei Süßwaren.
Mittelfristiger Vergleich
Auch im Vergleich mit dem Jahr 2020 haben sich typische Valentinsgeschenke überdurchschnittlich verteuert. Zwischen 2020 und 2025 lagen die Preissteigerungen bei Pralinen bei 41,7 Prozent und bei Schnittblumen bei 38,2 Prozent. Die Preise für Speisen und Getränke in der Außenbewirtung stiegen im gleichen Zeitraum um 31,8 Prozent. Das allgemeine Verbraucherpreisniveau erhöhte sich in diesen fünf Jahren um 21,9 Prozent.
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