Der Umsatz im deutschen Dienstleistungssektor ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen ist im Januar 2026 im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes erhöhte sich der preisbereinigte Umsatz kalenderbereinigt und saisonbereinigt um 1,7 Prozent, nominal lag das Plus bei 1,9 Prozent.
Entwicklung im Monats- und Jahresvergleich
Gegenüber dem Vorjahresmonat Januar 2025 stieg der reale Umsatz um 1,6 Prozent, nominal betrug das Wachstum 3,2 Prozent. Die Daten wurden in Wiesbaden veröffentlicht und sind vorläufig. Destatis weist darauf hin, dass der Fokus für kurzfristige konjunkturelle Aussagen auf den kalenderbereinigten und saisonbereinigten Monatswerten liegt, während der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich einen längerfristigen Niveauvergleich ermöglicht.
Unterschiede zwischen den Bereichen
Nicht alle Teilbereiche entwickelten sich gleichermaßen. Am stärksten wuchs der Bereich Information und Kommunikation mit einem realen Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber Dezember 2025. Der Bereich Verkehr und Lagerei verzeichnete ein Plus von 2,4 Prozent. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, etwa Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften, fiel das Wachstum mit 1,6 Prozent aus, im Grundstücks und Wohnungswesen betrug der Zuwachs 1,3 Prozent. Die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen legten moderat um 0,7 Prozent zu.
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