Im Jahr 2023 verfügten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 1,4 Millionen Privathaushalte in Deutschland über einen elektrischen Tretroller. Das entspricht 2,9 Prozent der mehr als 40,8 Millionen Haushalte, wie die Ergebnisse der Einkommens und Verbrauchsstichprobe EVS 2023 zeigen.
Zahlen zu Elektrorollern und E Bikes
E Scooter sind demnach längst nicht mehr nur Mietfahrzeuge in Städten, sondern treten vermehrt als Privatbesitz auf. Die Zahl der E Scooter in Haushalten lag 2023 bei 1,4 Millionen Stück. Deutlich häufiger vertreten sind E Bikes ohne Führerscheinpflicht: Davon gab es 12,2 Millionen Exemplare und sie waren in 20,6 Prozent der Haushalte vorhanden.
Damit war die Anzahl der E Bikes fast neunmal so hoch wie die der Elektroroller. Zudem hat sich die Ausstattung der Haushalte mit solchen Fahrrädern in den vergangenen fünf Jahren etwa verdreifacht. 2018 waren 3,8 Millionen E Bikes registriert, verteilt auf 7,0 Prozent der Haushalte. Für Elektroroller liegen Vergleichszahlen von 2018 nicht vor, weil diese erst seit 2019 für den Straßenverkehr zugelassen sind.
Fahrräder insgesamt und Anteil der E Bikes
Insgesamt gab es 2023 in privaten Haushalten 74,9 Millionen Fahrräder mit oder ohne Elektroantrieb. Fahrräder waren damit in 78,4 Prozent der Haushalte vorhanden. Bezogen auf die Fahrräder insgesamt war etwa jedes sechste ein E Bike ohne Führerscheinpflicht.
Erhebung und methodische Hinweise
Die Ergebnisse stammen aus der EVS 2023, an der rund 54 000 private Haushalte teilnahmen. Die EVS ist die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik und wird alle fünf Jahre durchgeführt. Für 2023 wurde die Erhebung neu konzipiert; zudem wurden Angaben zur Ausstattung mit Gebrauchsgütern zu Beginn des jeweiligen Anschreibequartals erfasst und nicht wie zuvor zum Stichtag 1. Januar.
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