Der Landkreis Fulda stellt 199.000 Euro aus dem Kreisausgleichsstock für das Waldbad Hosenfeld bereit. Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt übergab die Mittel in Hosenfeld. Die Summe ist für weitere Sanierungsarbeiten vorgesehen, wie die Gemeinde mitteilte.
Bereits größere Renovierungsphasen abgeschlossen
In den vergangenen Jahren wurde in das Hosenfelder Schwimmbad bereits umfassend investiert. Im Sommer 2020 hatte der Landkreis eine Förderzusage über 420.000 Euro angekündigt, um eine Sanierung in Höhe von 1,7 Millionen Euro zu unterstützen. Zugleich erhielt das Projekt öffentliche Mittel des SWIM Programms des Landes. Nach den Arbeiten wurde das Bad im Sommer 2024 modernisiert wiedereröffnet und verzeichnete danach deutlich gestiegene Besucherzahlen.
Aktuelle Arbeiten und geplante Maßnahmen
Zu den jüngsten Maßnahmen zählen die Erneuerung von Funktionsräumen, der Austausch der Solarabsorberanlage und die Modernisierung der Blitzschutzanlage. Als nächster Schritt steht die Erneuerung des Planschbeckens auf der Agenda. Die nun zugesagten 199.000 Euro aus dem Kreisausgleichsstock sollen diese weiteren Sanierungsarbeiten ermöglichen.
Finanzielle Unterstützung und kommunale Bedeutung
Bereits Anfang dieses Jahres hatte der Landkreis einen Zuschuss in Höhe von 28.000 Euro zu den jährlichen Betriebskosten des Bades gewährt. Nach Angaben des Ersten Kreisbeigeordneten stellt der Kreis seit einigen Jahren insgesamt 300.000 Euro jährlich für Freibäder finanzschwacher Kommunen bereit, um die Defizite zu verringern, da der Betrieb kommunaler Schwimmbäder meist nicht kostendeckend ist.
Bürgermeister Frederik Hohnstein würdigte das Engagement des örtlichen Fördervereins und betonte die Rolle des Schwimmbads über den Sport hinaus. Kinder sollten möglichst früh schwimmen lernen, um das Risiko von Badeunfällen zu verringern. Gleichzeitig sei das Bad ein Treffpunkt des sozialen Miteinanders für verschiedene Bevölkerungsgruppen.
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